Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für die Nutzung von Razio (razio.app) · Stand: Juli 2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

Anbieter von Razio ist Wüst Digital, Inhaber Fabian Wüst, Weinberghöhe 7, 6300 Zug, Schweiz (nachfolgend «Anbieter»). Razio ist ein Produkt der Marke Reibung & Hebel. Diese AGB gelten für die Nutzung der Plattform razio.app, einschliesslich kostenloser Konten und aller kostenpflichtigen Pläne. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

2. Leistungsbeschreibung

Razio ist ein KI-gestützter Assistent für Webseitenanalyse: Auswertung von Analyticsdaten (Google Analytics 4), Besucherumfragen, Analyse des Nutzererlebnisses, Sichtbarkeit in Suchmaschinen (SEO) und KI-Suchmaschinen (GEO), laufende Überwachung sowie Reports. Der Funktionsumfang des jeweiligen Plans ergibt sich aus der Preisseite zum Zeitpunkt der Bestellung.

Die Ergebnisse von Razio sind automatisiert erstellte Analysen und Empfehlungen. Sie beruhen auf den zum Analysezeitpunkt verfügbaren Daten. Der Anbieter sichert keine bestimmten Geschäftsergebnisse zu, insbesondere keine Rankings, Zitierungen in KI-Diensten, Besucherzahlen oder Conversions.

3. Vertragsschluss

Ein kostenloses Konto entsteht mit Abschluss der Registrierung. Kostenpflichtige Pläne kommen durch die Annahme der Bestellung oder Anfrage durch den Anbieter zustande, derzeit durch Bestätigung und Rechnungsstellung.

4. Preise und Zahlung

Es gelten die Preise gemäss Preisseite in Schweizer Franken. Die Zahlung erfolgt per Rechnung innert 30 Tagen ab Rechnungsdatum, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen nach Mahnung und Fristansetzung sperren.

5. Laufzeit und Kündigung

Monatspläne haben eine Laufzeit von einem Monat und verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat. Der Kunde kann jederzeit auf das Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündigen, eine E-Mail an den Anbieter genügt. Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von 30 Tagen kündigen. Bereits bezahlte Beträge für die laufende Periode werden nicht zurückerstattet.

6. Pflichten des Kunden

Der Kunde macht wahrheitsgemässe Angaben, hält seine Zugangsdaten geheim und analysiert mit Razio nur Webseiten und Datenquellen, für die er berechtigt ist (z.B. eigene Webseite, eigener GA4-Zugang). Eine missbräuchliche, rechtswidrige oder die Plattform übermässig belastende Nutzung ist untersagt.

7. Datenschutz und Subprozessoren

Die Bearbeitung von Personendaten richtet sich nach der Datenschutzerklärung. Datenbank und Hosting befinden sich in Frankfurt (EU). Für KI-Funktionen werden Inhalte an Drittanbieter übermittelt, teilweise mit Verarbeitung in den USA (unter anderem Anthropic, OpenAI, Perplexity). Die jeweils aktuelle Liste der Subprozessoren führt die Datenschutzerklärung. Der Kunde stellt sicher, dass er die übermittelten Inhalte und Daten bereitstellen darf.

8. Verfügbarkeit und Support

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, sichert jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit zu. Wartungsarbeiten können zu Unterbrüchen führen. Support erfolgt per E-Mail ohne garantierte Reaktionszeiten.

9. Immaterialgüterrechte

Alle Rechte an der Plattform und der Software verbleiben beim Anbieter. Erstellte Reports und Auswertungen darf der Kunde für eigene Geschäftszwecke frei verwenden. Die vom Kunden eingebrachten Daten und Inhalte bleiben beim Kunden.

10. Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Soweit gesetzlich zulässig, ist jede weitere Haftung ausgeschlossen, insbesondere für leichte Fahrlässigkeit, indirekte Schäden, entgangenen Gewinn und Datenverlust. Die Analysen und Empfehlungen von Razio ersetzen keine fachliche oder rechtliche Beratung. Entscheidungen auf Basis der Empfehlungen trifft der Kunde in eigener Verantwortung.

11. Änderungen dieser AGB

Der Anbieter kann diese AGB anpassen. Änderungen werden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail angekündigt. Widerspricht der Kunde, kann er auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens kündigen; andernfalls gelten die Änderungen als angenommen.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt Schweizer Recht unter Ausschluss der kollisionsrechtlichen Bestimmungen und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Zug, zwingende Gerichtsstände bleiben vorbehalten. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.